Jährliche Vereinsausstellung im September 2020 -                         als 3. virtuelle Ausstellung, Thema "Oktoberfest" (4-19, 5-18)

Wegen der noch sehr hohen Hygiene-Auflagen haben wir uns entschieden, die diesjährige Vereinsausstellung auch virtuell durchzuführen. Das Thema ist dem Oktoberfest gewidmet, das dieses Jahr wegen Corona leider nicht stattfinden kann.
Das Oktoberfest ist eigentlich kein Bierfest, sondern ein Volksfest. Volksfeste haben meist eine sehr lange Tradition und beruhen oft auf kirchlichen Festen, wie Kirchweih, was sich auch in der „Kirmes“
widerspiegelt, oder Wallfahrten, z.B. zur Heiligen Anna. Andere Volksfeste gehen auf die Verleihung der Marktrechte zurück, wie der Bremer Freimarkt. Bremen bekam 1035 die "Jahrmarkt-Gerechtigkeit" zuerkannt. Volksfeste sind alt. Eines der ältesten ist das Libori-Fest in Paderborn. Anlass war die Überstellung der Reliquie des Heiligen Liborius von Le Mans nach Paderborn im Jahr 836. Dagegen ist das Oktoberfest jung. Ursprung ist 1810 das Pferderennen anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig von Bayern (später Ludwig I) mit der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Mit 40.000 Zuschauer hat das erste „Oktoberfest“ schon Maßstäbe gesetzt.
Das Oktoberfest hat viele Facetten: Nervenkitzel beim Freefall oder entspannte Runden beim Wellenflug, Duft von gebrannten Mandeln oder vom Steckerlfisch, Wiesnhendl oder Ochs vom Spieß, ein oder zwei Maß Bier mit Freunden.

Oktoberfest als Synomym für Volksfeste ist gut geeignet für Lektion 19 in Lehrbuch 4 "Arrangements für außergewöhnliche Szenarien, einen bestimmten Anlass, ein besonderes Ereignis" oder Lektion 18 in Lehrbuch 5 "In der Komposition eine Bewegung darstellen".

-> Zur Ausstellung

2. Online Workshop mit Rita Dollberg "Grüner wird's nicht" (5-4)  Der ursprünglich geplante Skype-Termin am 18. August 2020       ist verschoben - die ausgewählten Arrangements sind bereits im Mitglieder-Bereich zu sehen.

Rita Dollberg lädt zu einem Online-Workshop mit grünem Pflanzenmaterial ein. Die Idee dazu kam ihr bei einem Gang durch ihren Garten. Dabei fielen ihr die vielen Grün-Schattierungen der verschiedenen Pflanzen ins Auge. Besonders apart wirken in einem Arrangement Kompositionen mit Pflanzen, die unterschiedliche Formen haben wie grüne Beeren, grüne Knospen, grüne Kapseln, besondere grüne Blüten, z.B. Rispenhortensien, zusammen mit kleinen und großen Blättern. Die Vielfalt ist unendlich. Gemäß Lektion 4 in Lehrbuch 5 dürfen ausschließlich grüne Pflanzenmaterialien benutzt werden. Bräunliche Zweige mit grünen Blättern sind erlaubt. Die Gefäße können frei gewählt werden, in Kontrast oder Harmonie mit den Grüntönen.

1. Online Workshop mit Angelika Denig am 22. Juli 2020 um 17 Uhr "Ikebana-Arrangements an außergewöhnlichen Plätzen" (5-24)

In der Regel haben wir bestimmte Plätze in unserer Wohnung/Haus für unsere Ikebana-
Arrangements. Lektion 24 im Lehrbuch 5 will, dass wir neue Plätze suchen, die wir bisher noch gar nicht für ein Ikebana-Arrangement in Betracht gezogen haben, nach dem Motto "Ikebana kann überall
gestaltet werden". Gehen wir auf Entdeckung zu Hause, sehen wir unsere Umgebung aus einem neuen Ikebana-Blickwinkel. Es stellt sich nicht die Frage, ist der Platz für Ikebana geeignet, sondern welche Funktion erfüllt dieser Platz? Kann ein Ikebana diese Funktion hervorheben, stärker betonen oder ergänzend wirken? Wie sieht ein Ikebana-Laie das Arrangement an diesem Platz?
Beispiele im Lehrbuch zeigen Arrangements u.a. im Bad, in der Küche und im Vorbereitungsbereich
hinter dem Raum für die Teezeremonie. Bei Seminaren und Ausstellungen haben wir schon gestapelte Stühle, Heizkörper, Garderobenständer u.a. als Basis für Ikebana genutzt. Der Online-Workshop ist gut geeignet, sich in den eigenen "4-Wänden" nach außergewöhnlichen Plätzen für ein Ikebana umzuschauen. Sehen Sie, welche Plätze die Teilnehmerinnen gefunden haben, die sie bisher noch nie mit einem Ikebana-Arrangement in Verbindung gebracht haben. -> Fotos

Zweite virtuelle Ausstellung im Juni 2020, Thema "Zaun"

Nach der großen Resonanz auf unsere erste virtuelle Ausstellung wagen wir uns an das Thema "Zaun" für unsere zweite virtuelle Ausstellung. In Wikipedia heißt es: „Ein Zaun ist eine Einfriedung. Er trennt zwei Bereiche dauerhaft oder auf Zeit durch eine von Menschen geschaffene Grenze“. Das Thema passt besser zu Corona, als im ersten Moment gedacht. Kein einfaches Thema, aber eine spannende Herausforderung für eine Ikebana-Ausstellung. Zur Ausstellung

Ikebana in Corona Zeiten - eine virtuelle Ausstellung im Mai 2020

"Zu Hause bleiben" und "Social Distancing" - heißt das, kein Ikebana machen? Insbesondere keine Ikebana-Ausstellung? Nein, es geht, nur anders als sonst! Unsere Vereinsmitglieder haben zu Hause Arrangements für eine "virtuelle" Ausstellung gemacht, die auf unserer Homepage stattfindet. Mit dem Material, das verfügbar war, jetzt im Frühling oder getrocknet im Keller, ohne geöffnete Blumenläden. Das Material war die eine Herausforderung für die Teilnehmerinnen. Die andere, dass jeder selbst das Foto für die Ausstellung erstellen musste.

Überzeugen Sie sich selbst, welche interessanten Arrangements dabei auch dieses Mal wieder trotz Corona-Beschränkungen herausgekommen sind. -> Virtuelle Ausstellung

Corona beeinflusst unser aller Leben, auch unsere Ikebana-Aktivitäten

Auf unserer Mitgliederversammlung am 29. Februar 2020 haben wir unser Programm für dieses Jahr  vorgestellt. Von den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind auch unsere geplanten Ikebana-Aktivitäten betroffen. Die Internationale Handwerksmesse und die Garten München im März 2020 wurden abgesagt wie auch das Japanfest im Juli 2020. Damit können die dort geplanten Ikebana-Ausstellungen natürlich nicht stattfinden. Wann wir wieder Ikebana-Workshops und  reale Ausstellungen anbieten können, hängt von der Entwicklung der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ab. Wir werden unsere Mitglieder per Mail zeitnah informieren. Der Schutz vor Ansteckung hat auch bei uns oberste Priorität.