Satzung

 

§1
Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

1.1   Der Verein führt den Namen Ikebana Sogetsu München e.V.

 

1.2   Der Verein hat seinen Sitz in München und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht München unter der Nr. VR18036 eingetragen.

 

1.3   Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2
Vereinszweck

 

2.1   Zweck des Vereins ist, Ikebana – die japanische Kunst des Blumensteckens – auf der Grundlage der Regeln der Sogetsu-Schule in Tokyo umfassend zu fördern, zu vermitteln und zu verbreiten. Hierzu gehört u.a. die fachgerechte Aus- und Fort­bildung von Lehrkräften.

 

2.2   Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Aktivitäten zur Verbreitung und Vertiefung des Verständnisses des Ikebana:

 

-   Durchführung von Ikebana-Ausstellungen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind

 

-   Veranstaltung von öffentlichen Ikebana-Vorführungen, auch Demonstrationen   genannt

 

-   Organisation und Durchführung von Ikebana-Workshops zur Weiterbildung von Ikebana-Schülern und
Ikebana-Lehrern

 

-   Erstellung von Informationsmaterial über die Kunst des Ikebana

 

-   Begegnungen von Ikebana-Künstlern aus aller Welt im Sinne der Völker-
verständ­igung und des kulturellen Austausches

 

2.3   Der Verein übernimmt die Repräsentanz der Sogetsu-Lehrervereinigung STA, Sogetsu Teachers‘ Association, in Tokyo.

 

§3
Gemeinnützigkeit

 

3.1   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

 

3.2   Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3.3   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

3.4   Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütun­gen begünstigt werden.

 

§4
Erwerb der Mitgliedschaft

 

4.1   Mitglied kann jede Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt und ihre Aufnahme schriftlich beim Vorstand beantragt.

 

4.2   Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.

 

4.3   Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder ernannt werden, die sich in besonderem Maße um den Verein verdient gemacht haben. Über die Ernennung zum Ehrenmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§5
Ende der Mitgliedschaft

 

5.1   Die Mitgliedschaft endet mit Austritt, Ausschluss oder Tod.

 

5.2   Der Austritt kann nur mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Geschäftsjahres (d. h. zum 30. November des betreffenden Jahres) schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

 

5.3   Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand mit ¾-Mehrheit beschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied:

 

-   trotz wiederholter Mahnung mit mindestens einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Jahresbeitrag bleibt als Forderung bestehen.

 

-   gegen die satzungsmäßigen Ziele des Vereins oder Beschlüsse der Mitgliederversammlung verstößt

 

-   sich so verhält, dass sein Verhalten im ernsthaften Widerspruch zu den Aufgaben und Interessen des Vereins steht oder sein Ansehen gefährdet.

 

§6
Beiträge

 

6.1   Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben.

 

6.2   Die Mitgliederversammlung legt auf Vorschlag des Vorstandes die Beitragshöhe fest.

 

6.3   Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich am 31. März fällig. Für neue Mitglieder ist der volle Jahresbeitrag innerhalb eines Monats nach Mitteilung der Aufnahmeentscheidung fällig.

 

6.4   Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§7
Aufgaben und Rechte der Mitglieder

 

7.1   Jedes Mitglied hat das Recht, an den Aktivitäten des Vereins, insbesondere Ausstellungen, teilzunehmen. Für Veranstaltungen werden ggf. gesonderte Beiträge erhoben.

 

7.2   Um Aktivitäten zu organisieren und durchzuführen, ist die ehrenamtliche Unterstützung durch Mitglieder im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten wünschenswert. Für die Mitwirkung an Veranstaltungen können Aufwandsentschädigungen gewährt werden.

 

 §8
Organe

 

Organe des Vereins sind:

 

1. Mitgliederversammlung

 

2. Vorstand

 

Die Organe sind ehrenamtlich tätig.

 

§9
Aufgaben und Rechte der Mitgliederversammlung

 

9.1  Die Mitgliederversammlung beschließt über:

        -  die Wahl der Mitglieder des Vorstandes

        -  die Entlastung des Vorstandes

        -  die Wahl von zwei Kassenprüfern/ Kassenprüferinnen

        -  die Beitragsordnung

        -  die Ernennung von Ehrenmitgliedern

        -  Änderungen der Satzung

        -  die Auflösung des Vereins

        -  die in dieser Satzung vorgesehenen weiteren Beschlussgegenstände.

 

9.2  Die Versammlung nimmt entgegen:

        -  den Jahresbericht des Vorstands

        -  den Kassenbericht des Kassierers/ der Kassiererin

        -  den Bericht der Kassenprüfer

        -  das jährliche Veranstaltungsprogramm zur Diskussion     

 

 

§10
Einberufung der Mitgliederversammlung

 

 

10.1 Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

 

 

10.2 Die Einberufung einer Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Die Mitglieder werden unter Angabe der Tagesordnung und mit den zur Abstimmung anstehenden Fragen mit einer Frist von vier Wochen schriftlich eingeladen. Mitglieder, die dem Verein eine E-Mail-Adresse mitgeteilt haben, können auch elektronisch durch Übermittlung einer E-Mail an die zuletzt in Textform mitgeteilte E-Mail-Adresse geladen werden.

 

 

10.3 Wenn es das Interesse des Vereins bedarf, kann der Vorstand eine außerordentliche Mitglieder­versammlung einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 30 Prozent der Mitglieder dies schriftlich verlangen unter Angabe einer Tagesordnung, die die Beschlussfassung über von der Mitglieder­versammlung zu beschließende Gegenstände vorsieht.

 

 

10.4 Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

 

 

§11
Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

 

11.1 Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

 

11.2 Jedes Mitglied und jedes Ehrenmitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann in Textform auf ein anderes Vereinsmitglied übertragen werden.

11.3 Beschlüsse und Wahlen erfolgen mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern nicht das Gesetz oder diese Satzung eine qualifizierte Mehrheit vorschreiben. Enthaltungen zählen nicht.

11.4 Für die Änderung des Satzungszweckes sind 3/4 der abgegebenen Stimmen, für sonstige Satzungsänderungen 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Für die Zulassung von nachträglichen Anträgen auf Ergänzung der Tagesordnung sind ebenfalls 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Ein Beschluss zur Auflösung des Vereins kann nur mit den Stimmen von 3/4 der Mitglieder gefasst werden.

 

 

11.5 Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich festzulegen und von der Versammlungsleiterin/ dem Versammlungsleiter und der Protokollführerin/ dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die Protokollführung hat die Schriftführerin/der Schriftführer. Falls verhindert, wählt die Mitglieder­versammlung auf Vorschlag der Versammlungsleitung zu Beginn der Versammlung eine Protokollführerin/ einen Protokollführer.

 

 

§ 12
Vorstand

 

 

12.1 Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern, der/dem Vorsitzenden und ihrem/seinem Stellvertreter, und höchstens fünf Mitgliedern. Über Zahl und Aufgabengebiet der Vorstandsmitglieder beschließt die Mitgliederversammlung bei der Neuwahl des Vorstands.

 

12.2 Vorsitzende(r) und Stellvertreter bilden den Vorstand nach § 26 BGB und vertreten den Verein je einzeln nach außen.

 

12.3 Der Gesamtvorstand wird für zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

 

12.4 Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, kann auf der nächsten Mitglieder­versammlung ein Vorstandsmitglied für die restliche Amtszeit bis zur nächsten regulären Vorstandswahl gewählt werden. Bis zu dieser Wahl ist der Vorstand berechtigt, die Funktionen des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes einem der verbliebenen Vorstandsmitglieder oder einem geeigneten Vereinsmitglied kommissarisch zu übertragen.

 

12.5 Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Es können lediglich tatsächlich angefallene und nachgewiesene Auslagen erstattet werden.

 

12.6 Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Beschlussfassung der Mitglieder­versammlung unterliegen. Er leitet die gesamte Tätigkeit des Vereins. Bei Abstimmungen im Vorstand hat jedes Vorstandsmitglied eine Stimme.

 

12.7 Der Vorstand kann Beisitzer(innen) berufen und entlassen, die für fachbezogene Ressorts zuständig sind. Sie haben jedoch nur beratende Stimme.

 

 

§ 13
Kassenprüfung

 

 

13.1 Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer für jeweils zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.

 

13.2 Die Vereinskasse wird durch die beiden Kassenprüfer/innen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, jährlich mindestens einmal geprüft. Sie haben jeder Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu berichten. Sie haben sich zu erklären, ob sie die Entlastung der Kassiererin/des Kassierers und des Vorstands beantragen.

 

 

§14
Auflösung des Vereins

 

 

        Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks oder der Entziehung der Rechtsfähigkeit fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V. mit Sitz in München, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Ottobrunn, den 5. März 2016